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Nürnberg: Starkes Qualifikationstraining, Pech im Rennen (Sie sind hier: Sponsoring / Florian Gruber / Archiv 2007/ Nürnberg: Starkes Qualifikationstraining, Pech im Rennen)







Aham, den 24.06.2007

Starkes Qualifikationstraining, Pech im Rennen: 

In Nürnberg geht Florian Gruber am Ende leer aus

Aham (gb). Nach einem hervorragenden elften Rang im Qualifying und einem über lange Zeit starken Rennauftritt, stand Florian Gruber am Sonntag beim 5. Lauf zum Porsche Carrera Cup auf dem Nürnberger Norisring am Ende doch mit leeren Händen da: Ein Getriebeproblem mit anschließendem Dreher im „Schöller-S“ warfen ihn vier Runden vor Ende vom schon sicher geglaubten 12. auf den 18. Platz und damit aus den Punkterängen.

Das 65. Int. ADAC Norisring Speedweekend in Nürnberg, zu dem wieder mehr als 140.000 Zuschauer kamen, begann für den Porsche-Piloten im Team von Herberth Motorsport verheißungsvoll: Schon in den beiden freien Trainings ließ er mit den Plätzen 14 und 15 aufhorchen. „Wir haben ein sehr gute Abstimmung gefunden, das lässt für das Qualifying einiges erwarten“, gab sich Gruber optimistisch. Den Worten ließ er in der Qualifikation Taten folgen und stellte seinen Carrera auf den hervorragenden 11. Startplatz.

Kampf mit harten Bandagen

Waren Start und erste Passage der Spitzkehre am Ende der Startgeraden für die 38 Fahrzeuge noch problemlos, begannen auf der Gegengeraden schon die Rangeleien. In harten, aber fairen Zweikämpfen konnte „Flo“ Gruber seinen 11. Platz zunächst verteidigen. Aber bereits im zweiten Umlauf begannen die Probleme. Beim Beschleunigen aus der Dutzendteich-Kurve ging der vor Gruber fahrende Pierre Kaffer kurz vom Gas, Gruber konnte nicht mehr reagieren und „küsste“ das Heck am Wagen des Ex-DTM-Piloten. Dabei drehte sich Kaffer vor Gruber weg, während sich Kaffer am Ende des Feldes einreihte, verlor Gruber nur zwei Plätze. Trotz stark ramponierter Frontpartie arbeitete sich der Ahamer wieder auf Rang 12 vor und hielt diesen in einem turbulenten weiteren Rennverlauf.

Aus den Punkten gedreht

Nach einem der zahlreichen weiteren Dreher und Abflüge diverser Cup-Piloten wurde das Rennen von der 20. bis zur 25. Runde vom Safety Car neutralisiert. Auch nach dem Neustart konnte Gruber seinen Platz verteidigen und von weiteren Meisterschaftspunkten – vier sind es für Platz 12 – träumen. In der 31. von 35 Rennrunden aber war dieser Traum ausgeträumt: Nach einem Schaltproblem, kurz vor der schnellen Schöllerkurve, blockierten kurz die Hinterräder des 400 PS starken Renngeräts und Gruber segelte mit Tempo 150 in die Auslaufzone. Glück im Unglück, dass er seinen Porsche ohne Mauerkontakt abfangen und auf Platz 21 wieder ins Feld einreihen konnte. Bis zum Ende gelang dem amtierenden Champion im SEAT Leon Super Copa zwar noch eine Verbesserung auf Rang 18, doch freuen wollte sich der schnelle Niederbayer über diese Ergebniskosmetik nicht. Ob Platz 18 oder 21 – die Punkte waren weg. Stattdessen wurden Erinnerungen an das Vorjahr wach, als er im SEAT Cup über weite Strecken führte und in den letzten Runden bis auf Rang vier durchgereicht wurde. Auch damals verschwand Gruber wortlos im Fahrerlager.



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