Aham, den 10.09.2007 Start im Rahmenprogramm des F1 Grand Prix von Belgien: Florian Gruber am Steuer des VIP-Mini von ProSieben Aham (gb). Nach Michael Schuhmachers Stiefbruder Sebastian Stahl, dem Sänger Smudo von den „Fantastischen Vier“ und den beiden Rennprofis Jeroen Bleekemolen / NL und Thomas Jäger pilotiert Florian Gruber am kommenden Wochenende den VIP-Mini des Teams ProSieben beim 7. Lauf zur Mini-Challenge 2007. Der Ort des Geschehens ist spektakulär: Florian Gruber kann sich im Rahmenprogramm des F1 Grand Prix von Belgien auf der berühmten Rennstrecke von Spa-Francorchamps dem Publikum präsentieren. Für den amtierenden Meister im SEAT Leon Supercopa ist der Gaststart im Mini eine Rückkehr zu den motorsportlichen Wurzeln. „Der Renn-Mini basiert auf dem Mini Cooper S und hat Frontantrieb“, beschreibt der aktuelle Porsche Carrera Pilot sein Renngerät. Mit einer solchen Antriebsart hat sich „Flo“ Gruber zuerst im VW-Lupo-Cup und dann im SEAT Cup erfolgreich in Szene setzen können. Der Mini mag zwar von den Ausmaßen ein Winzling sein, von den Motorleistungen her ist er aber ein echt „heißes Eisen“: Als Rennfahrzeug beschleunigt das Kraftpaket von 0 km/h auf 100 km/h in 6,4 Sekunden, hat satte 210 PS und besitzt ein maximales Drehmoment von 245 Nm. „Genug Substanz für jede Menge Spaß“, freut sich Florian Gruber. Eingefädelt hat die Aktion der bekannte DSF Motorsportexperte Wolfgang Rother (Motovision), der Grubers Karriere seit Jahren aufmerksam verfolgt. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Peter Linke von der Münchner Agentur „die agentour GmbH“ setzt er erfolgreich zwei Minis in der Challenge ein. ProSieben Stammfahrer Hari Proczyk liegt derzeit auf Rang vier in der Gesamtwertung.
Sieben Kilometer auf und ab Der Circuit de Spa-Francorchamps liegt mitten in den Ardennen zwischen den Städten Spa, Malmedy und Stavelot, knapp 20 km entfernt von der deutsch-belgischen Grenze. Wegen der Höhendifferenz im Streckenverlauf von insgesamt gut 100 Metern und Kurven mit extremen Fliehkräften, trägt die Traditionsrennstrecke auch den Beinamen Ardennen-Achterbahn. Mit 6,976 Kilometern ist Spa-Francorchamps der längste Kurs im F1-Rennkalender und eine ausgesprochene Fahrerstrecken. Einige Fahrer halten die Strecke zwar für nicht mehr zeitgemäß, aber immer noch sind ihre Kurven atemberaubend. Dazu zählt zum einen die Eau Rouge, eine Senke, die von den F1-Boliden mit rund 300 km/h angefahren wird und wo Fliehkräfte von 4g auftreten. Am Freitag ab 08:50 Uhr kann Flo Gruber beim Training erstmals diese Mutprobe bestehen. Das Qualifying folgt am Samstag um 09:45 Uhr. Im direkten Anschluss an das GP2-Rennen starten am späten Samstagnachmittag um 17:45 Uhr die Minis zu ihrem halbstündigen Rennen, bei dem Florian Gruber die Startnummer 77 möglichst weit vorne im Feld über die Ziellinie bringen will.
|