TRIATHLON / Junioren-Weltmeisterschaft in Japan Herklotz sauer Die Triathletin Tina Herklotz vom VfL Waiblingen belegte bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Gamagori/Japan den 17. Platz. Es wäre aber deutlich mehr drin gewesen. Nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen in 1:04:06 Stunden hatte Tina Herklotz rund zweieinhalb Minuten Rückstand auf Siegerin Anais Moniz aus Portugal. 'Ich bin richtig sauer, denn es wäre viel mehr drin gewesen. Ich war richtig gut drauf', meinte eine enttäuschte Tina Herklotz nach ihrem Weltmeisterschaftsrennen. Zum Verhängnis wurde der Mutlangerin die Unfairness mancher Konkurrentinnen, die sie im Schwimmen mehrfach an den Beinen nach hinten zogen und somit verhinderten, dass sie die erste Radgruppe erwischte. In der zweiten Gruppe wurde dann schlecht zusammengearbeitet, so dass sich der Abstand zur Führungsgruppe noch vergrößerte. Im Laufen machte die 19-Jährige dann zwar etliche Plätze gut, für ganz vorne reichte es aber nicht mehr. Immerhin konnte sie im internen deutschen Duell Leonie Poetsch hinter sich lassen, die ihr bei den deutschen Meisterschaften noch den Titel weggeschnappt hatte. Trotz des verpatzten Rennens waren die Weltmeisterschaften in Japan für Herklotz ein tolles Erlebnis. Für die mehrfache deutsche Jugendmeisterin waren es die letzten Junioren-Weltmeisterschaften. Ab dem kommenden Jahr startet sie bei den Aktiven über die olympische Distanz. © Gmünder Tagespost 15.9.2005
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