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2. Lauf zum Porsche Carrera Cup (Sie sind hier: Sponsoring / Florian Gruber / Archiv 2007/ 2. Lauf zum Porsche Carrera Cup)

2. Lauf zum Porsche Carrera Cup





Aham, den 06.05.2007

Frust statt Lust / 2. Lauf zum Porsche Carrera Cup:

Rennunfall stoppt Florian Gruber in Runde drei

Aham (gb). Den 2. Lauf zum Porsche Carrera Cup, ausgetragen am Wochenende in der Motorsport Arena in Oschersleben, kann der Ahamer Tourenwagenpiloten Florian Gruber unter der Rubrik „abhaken und vergessen“ einordnen: Im Qualifikationstraining kostete ihn eine Höhenkontrolle während des Reifenwechsel kostbare Trainingszeit und das Rennen am Sonntag war nach einem Rennunfall in Runde drei schnell beendet.

Nach dem ernüchternden Saisonauftakt in Hockenheim vor zwei Wochen wollte sich Gruber in Motorsport Arena vor den Toren Magdeburgs Hockenheim unbedingt rehabilitieren. „Ich weiß, dass es ein verdammt hartes Lehrjahr wird, aber ein Ergebnis unter den besten 20 sollten auf alle Fälle drinnen sein“, gab sich Gruber vor der Reise in die Magdeburger Börde kämpferisch. Allerdings war ihm klar, dass das bei einem Starterfeld von 40 Piloten ein durchaus ambitioniertes Vorhaben sein würde.

Beim freien Training im Plan

Die beiden freien Trainings am Freitag dienten der Fahrzeugabstimmung und waren durchaus viel versprechend. Während im ersten Training die Zeiten noch keine Rolle spielten, ging es im nachmittäglichen Umlauf schon ernsthaft zur Sache. Dabei zog sich Florian Gruber mit einem 16. Platz beachtlich aus der Affäre. Erfreulich war für den Cup-Neuling und sein Team vor allem die Tatsache, dass er mit einer Zeit von 1:32,632 Minuten nur 1:25 Sekunden langsamer war als der routinierte Teamkollege Uwe Alzen auf Rang zwei. Für Gruber, der im Vergleich zu vielen Mitbewerbern erst wenige hundert Kilometer in seinem neuen Renngerät unterwegs war, bedeutete dieses Ergebnis das Erreichen der gesteckten Trainingsziele.

Höhenkontrolle beim Qualifying

Das Qualifying am Samstag wurde erstmals nach einem neuen Modus ausgetragen: In den ersten 15 Minuten ging das komplette Starterfeld auf Zeitenjagd, in den nachfolgenden 15 Minuten nur die 15 schnellsten  Piloten. Nach dem 16. Platz aus dem freien Training hatte sich Gruber die Teilnahme an dieser Runde der besten 15 zum Ziel gesetzt. Allerdings konnte er zu Beginn der Qualifikationsrunden noch nicht wissen, dass ihn die Rennkommissare nach dem Zufallsprinzip zur Vermessung seines Wagens ausgewählt hatten. Beim fälligen Reifenwechsel war es dann so weit: Die Offiziellen schritten zur Tat und kontrollierten den Bodenabstand von Grubers Carrera. Das kostete immerhin so viel Zeit, dass in den verbleibenden Trainingsminuten mit den neuen Reifen keine wirklich schnellste Runde mehr auf den Asphalt zu zaubern war. „Das ist ärgerlich, aber so ist das Reglement“, sagte Gruber sichtlich geknickt und musste mit Startplatz 18 zufrieden sein.

Aus in Rennrunde drei

Mit einer gehörigen Portion Adrenalin im Blut nahm Gruber am Sonntagmittag das Rennen in der Motorsport Arena in Angriff. Nach einem gelungenen Start hatte er sich schon nach zwei Runden um zwei Plätze verbessert. Er zielte konsequent zumindest auf Rang 15 und somit einen Meisterschaftspunkt. Dann aber ging alles sehr schnell und die Wünsche des schnellen Niederbayern lösten sich in Einzelteile auf. In der neuen Linkskurve nach Start und Ziel hatten sich Marcel Leipert  und der Schweizer Michael Frey berührt. Während Leipert weiter fahren konnte, drehte sich der Wagen von Frey und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Ausrollen. Der nachfolgende Gruber hatte keine Chance, in dem engen 90° Grad Knick den „Geisterfahrer“ rechtzeitig zu erkennen und ihm auszuweichen. Übrig blieben zwei unverletzte Fahrer und zwei arg ramponierte Carrera. „So ein Mist, denn der Wagen lief wirklich gut und ein Platz unter den besten 15 wäre heute absolut möglich gewesen“, gab Gruber in der Box zu Protokoll, ehe er sich reichlich frustriert auf den Nachhauseweg machte.



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